Mittelstandsanleihen – Insolvenz Laurèl – Schadensersatz für Anleger

Anlage-Desaster Mittelstandanleihen – Laurèl muss Insolvenzantrag stellen

 

Die Modekette Laurèl muss Insolvenzantrag wegen Überschuldung stellen. Gläubiger können mit einer Insolvenzquote i.H.v. nur 13 % zu rechnen – ein Verlust von 87 %! Das berichtet aktuell die F.A.Z.

 

Allein im Jahr 2016 sind mit KTG Agrar, Steilmann und German Pellets bereits drei namhafte Unternehmen in Insolvenz gegangen. Kürzlich traf es das Unternehmen Gebr. Sanders, das Antrag auf Durchführung eines Schutzschirmverfahrens gestellt hat – an dessen Ende oft die Insolvenz steht. Die Gläubiger müssen befürchten, leer auszugehen und ihr investiertes Geld nur zum Teil oder gar nicht zurückzuerhalten.

 

Hochriskante Anlagen – Ausfälle in Milliardenhöhe drohen

 

Und es soll noch viel schlimmer kommen: Experten gehen davon aus, dass in den Jahren 2017 und 2018 mit Ausfällen in Milliardenhöhe zu rechnen ist. Insgesamt haben Investoren mehr als € 6,1 Milliarden in Mittelstandsanleihen angelegt. Davon gelten heute fast 30 % als gefährdet. Anlegern wurden hohe Zinsen versprochen, die im vorherrschenden Niedrigzinsumfeld auf andere Weise kaum zu erwirtschaften sind. Es handelt sich jedoch um hochriskante Anlagen. Das wird schon deutlich, wenn man sich klarmacht, warum ein mittelständisches Unternehmen überhaupt eine hochverzinsliche Anleihe herausgibt: Schlicht und einfach, weil es von den Banken – selbst zu hohen Zinsen – keine Kredite mehr erhält.

 

Jetzt Schadensersatzansprüche gegen Vermittler und Banken prüfen lassen!

 

“Für private Anleger sind Mittelstandsanleihen oftmals überhaupt nicht geeignet. Sie sind mit hohen Risiken behaftet und keinesfalls eine sichere Anlage“, so Rechtsanwalt Johannes Goetz von der Kanzlei KMP Klamert Mahr + Partner. „Unserer Erfahrung nach wurden viele Anleger von Vermittlern und Banken vor der Zeichnung nicht ausreichend über die entsprechenden Risiken aufgeklärt. Diese Anleger sollten dringend eine auf Kapitalanlagerecht spezialisierte Kanzlei kontaktieren, um Schadensersatzansprüche prüfen zu lassen.“ Dies kann eine Möglichkeit für Anleger, trotz Insolvenz das gesamte investierte Geld zurückerhalten.

 

Dabei sollten Anleger keine Zeit verlieren. Schadensersatzansprüche unterliegen der Verjährung. Manche Ansprüche verjähren möglicherweise schon zum 31.12.2016.

 

Die Kanzlei KMP Klamert Mahr + Partner hat jahrzehntelange Erfahrung im Bereich des Kapitalanlagerechts. Ansprechpartner für alle Fragen zu Mittelstandsanleihen ist Rechtsanwalt Johannes Goetz.

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